ZIERSDORF. - Es war ein hartes Stück Arbeit für Dipl. Päd. Florian Klepp, den IT-Betreuer der Medienmittelschule Ziersdorf, aber nun ist es geschafft: Alle SchülerInnen der ersten und zweiten Klassen haben Laptops auf dem neuesten Stand, die einen modernen, effektiven Unterricht ermöglichen.
Nicht nur die digitalen Kompetenzen sollen mit den Laptops geschult werden, auch vom Mehrwert beim „herkömmlichen“ Unterricht ist man im Ziersdorfer Lehrkörper überzeugt, vor allem was die Möglichkeiten der Differenzierung betrifft. Die SchülerInnen können sich mehr denn je auf verschiedenen Niveaus mit unterschiedlichen Themen – je nach Interesse und Begabung – befassen.  "Die Mittelschule Ziersdorf ist seit vielen Jahren Medienmittelschule. Daher werden wir mit diesem Angebot unserem Schwerpunkt wieder ein Stück weit mehr gerecht. Die Digitalisierung ist fixer Bestandteil unseres privaten und beruflichen Lebens geworden und nicht mehr wegzudenken. Wir werden unseren Schüler*innen daher jene Kenntnisse vermitteln, die Sie in ihrer weiteren beruflichen Laufbahn benötigen“, so die Schulleiterin Mag. Regina Pfeifer, natürlich auch mögliche Schattenseiten nicht ausblendet: „Da alle großen Errungenschaften stets zugleich Fluch und Segen bedeuten, ist es für uns auch enorm wichtig, mit den Schüler*innen in der Medienerziehung einen kritischen Blick darauf zu werfen, welche Schattenseiten die Digitalisierung haben kann, um auch ethische und moralische Aspekte zu reflektieren. Wie sagte schon Yves Cousteau: Das Übel kommt nicht von der Technik, sondern von denen, die sie missbrauchen. “
Man ist Ziersdorf jedenfalls gut vorbereitet auf das „neue Zeitalter“: Selbst entwickelte Software und Plattformen werden ebenso Anwendung finden die vom Ministerium angebotenen Lern-Apps und die Eduthek. Schon in der ersten Woche wurde mit dem Online-Atlas gearbeitet, Konstruktionen in Geogebra durchgeführt, mit den schuleigenen Mathematik-Apps geübt, Cyber-Aufgaben im Englisch_Unterricht gelöst und vieles andere mehr.
iPads an der ASO
HOLLABRUNN.- Die ASO ist eine engagierte und dynamische Schule, die sich in vielen Bereichen ehrgeizige Ziele gesetzt hat und konsequent am Erreichen dieser Ziele arbeitet. Die ASO ist somit auch Digitale Schule und hat als eine der ersten Schulen des Bezirkes schon im September die bestellten Endgeräte, nämlich iPads, erhalten. An der Schule hat sich bereits im Vorjahr eine Steuerungsgruppe unter der sehr kompetenten und engagierten Leitung von Prof. Sophie Mader gebildet, das Kollegium hat sich im digitalen Bereich fortgebildet. Auch die Eltern wurden in den vorbereitenden Prozess gut eingebunden. 17 Schülerinnen und Schüler aus fünf Klassen gehören der Zielgruppe, nämlich der fünften und sechsten Schulstufe an, die Geräte wurden an diese Kinder übergeben, sie arbeiten jetzt im Unterricht und auch zu Hause mit sehr viel Begeisterung. Für alle Bereiche des schulischen Lernens gibt es tolle Plattformen, Apps und Programme. Gerade die aktuelle Situation bedarf an den Schulen besonderer Angebote und Plattformen für die Kinder, die nicht am analogen Unterricht teilnehmen können. Aber auch die Kids in der Schule arbeiten mit großem Eifer auf ihren iPads und erleben so moderne und offene Schule, die einfach Spaß macht BG: Die iPads sind da!
Kurz nach den Herbstferien war es für die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klassen des Bundesgymnasiums Hollabrunn endlich so weit. Sie konnten die langersehnten iPads in ihren Händen halten. Ab nun wird ihnen dieses als Arbeitsgerät sowohl in der Schule als auch zu Hause zur Verfügung stehen.
Im Vorjahr hat die Bundesregierung beschlossen, in Zukunft alle Unterstufenschüler und Unterstufenschülerinnen mit digitalen Geräten auszustatten, wobei der Start im heurigen Schuljahr mit den 1. und 2. Klassen erfolgen soll. Im BG und BRG Hollabrunn hat man sich dazu entschlossen, dafür iPads zu einzusetzen. Da diese einfach zu benutzen, leicht und kompakt und damit einfach zu transportieren sind und eine Vielzahl von unterrichtstauglichen Apps bieten, sind sie ideal für den schulischen Einsatz.
Seit einem Jahr bereitet sich das Lehrer*innenteam am Bundesgymnasium auf die Einführung der Tablets vor. Es wurden Unterrichtsideen gesammelt und erarbeitet, Regeln für die iPad-Klassen erstellt, ein pädagogisches Konzept formuliert und zahlreiche schulinterne Fortbildungen durchgeführt.
Die Kinder wachsen heute in einem Umfeld auf, in dem Computer, Handys und Tablets allgegenwärtig sind. Mit dem Einsatz für die Schule sollen sie ein iPad als Arbeitsgerät kennenlernen, das als Werkzeug für den Unterricht, für die Kommunikation und für eine kreative Betätigung dient. Um die Medienkompetenz der Schüler*innen zu fördern, die sinnvolle Nutzung des Internet zu lernen und die Notwendigkeit zu erfassen, Informationen aus digitalen Medien kritisch zu betrachten, ist der punktuelle Einsatz des iPads ein wertvoller Beitrag.
Drei Projekttage bildeten den Start für die neuen iPad-Klassen im Bundesgymnasium. Mit viel Freude und Engagement lernten die Schüler*innen den Unterricht mit digitaler Unterstützung kennen.
Mag. Michael Überall |