Auch im Bezirk Hollabrunn schafft die VPNÖ einen Schulterschluss mit
allen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern, die auf einen gerechteren Umgang mit unseren Landsleuten pochen wollen.
Klubobmann Kurt Hackl betont: „Seit Monaten beobachten wir, wie Wien Schritt für Schritt den jahrzehntelang erfolgreichen Weg in der Ostregion verlassen hat – auf Kosten der Niederösterreicherinnen
und Niederösterreicher. Trotz 500 Millionen Euro, auf die Niederösterreich für die Behandlung unserer Landsleute verzichtet, werden diese in Wiener Spitälern immer öfter abgewiesen, nur weil sie aus Niederösterreich sind. Darüber hinaus erwirtschaften die niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Wien mehr als 230 Millionen Euro an Steuern für das Budget der Bundeshauptstadt. Wenn stattdessen aber ausländische Staatsbürger mit Wiener Meldezettel behandelt werden, die womöglich noch nie einen Cent in das System eingezahlt haben, läuft etwas entschieden falsch. Wir machen deshalb klar: Das lassen wir uns so nicht mehr gefallen. Denn bei der medizinischen Behandlung von Patientinnen und Patienten darf der Meldezettel keine Rolle spielen. Alles andere ist verrückt!“
VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Matthias Zauner erklärt: Unsere Landsleute haben es satt, als Patientinnen und Patienten zweiter Klasse behandelt zu werden. Das bestätigt eine aktuelle OGM-KurierUmfrage, der zufolge 65 Prozent die jüngste Klage eines Gastpatienten für den richtigen Weg halten. Wir haben als DIE Niederösterreich-Partei genau deshalb die Kampagne ‚Schluss mit blockieren. Wien muss
operieren!‘ gestartet und suchen den Schulterschluss mit allen, die sagen: Wir lassen unsere Landsleute nicht im Stich. Spätestens jetzt sollte auch Herrn Hacker klar sein: Wir meinen es ernst mit unseren
Ankündigungen. Wien hat sich an bestehende Verträge zu halten.“
LAbg. Richard Hogl ergänzt abschließend: „Über 200.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher pendeln jeden Tag nach Wien, arbeiten dort und zahlen Steuern und Abgaben – viele davon aus dem Bezirk Hollabrunn. Es kann nicht sein, dass gerade sie in Wiener Spitälern nicht behandelt werden. Für uns im Bezirk Hollabrunn ist klar: Wir erwarten uns eine Klärung dieser Situation. Was es jetzt braucht, ist ein Schulterschluss mit allen Gastpatientinnen und Gastpatienten. Wir sagen in aller Deutlichkeit: Schluss mit
blockieren, Wien muss operieren.“
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