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Aktuelles

Rückblick Wo[man]&Work-Veranstaltung!

AMS Hollabrunn

„Gut informiert und kompetent zurück in den Job“ lautete auch heuer das Motto der Wo[man]&Work-Veranstaltung am 6. Mai im AMS Hollabrunn, und viele interessierte Wiedereinsteiger_innen nützten die Möglichkeit, persönlich mit den Expert_innen ins Gespräch zu kommen.

Das AMS und die AK als Initiatoren der Veranstaltung wurden in bewährter Art und Weise von vielen regionalen Partnereinrichtungen unterstützt. So standen auch das Frauenberufszentrum, die Gesundheitskasse, die NÖ Volkshilfe, die Initiative NÖ, das Zentrum für Beratung, ABZ Austria, der Verein Ananas und das Netzwerk Familie bereit, Fragen rund um das Thema Wiedereinstieg zu beantworten und wertvolle Tipps zu geben.

Foto AMS: v.li Peter Kirchner (AMS), Carmen Fiegl (ZB), Marion Aigner (AMS), Erika Sundaeus (INI NÖ), Andrea Bayer (ÖGK), Susanne Karakostas (FBZ), Isabella Groiss (ABZ), Cornelia Berger (FBZ), Bettina Blecha (FBZ), Andreas Berger (Verein Ananas), Anna Schuch (Netzwerk Familie), Roman Hrasny (Volkshilfe), Stefanie Mühlparzer (ZB), Katharina Haslinger (AMS)

Arbeitsmarktbericht Hollabrunn
Dass der Arbeitsmarkt für Frauen herausfordernd bleibt, zeigen auch die vorliegenden Kennzahlen vom April. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk lag zum Monatsende erneut deutlich über dem Vorjahresniveau, nämlich um 7,7%, und wiederum ging der Anstieg ausschließlich zulasten der Frauen. Konkret waren mit 575 Frauen um 90 (+18,6%) mehr arbeitslos gemeldet als noch vor einem Jahr. Bei den Männern waren es hingegen mit 611 Vorgemerkten um 5 (-0,8%) weniger. 325 Jobsuchende (-0,6%) befanden sich zusätzlich in einer Aus-bzw. Weiterbildung.

Der Anstieg der Frauenarbeitslosigkeit betrifft weiterhin alle Altersgruppen und geht auch quer durch die Bildungsniveaus. So gibt es bei Frauen mit Pflichtschulabschluss (230 Personen) einen Zuwachs von 16,2% im Vorjahresvergleich, bei Akademikerinnen (43 Personen) sind es 19,4%.

Auf Basis der Märzdaten gab es 20.163 unselbständig Beschäftigte mit Wohnsitz im Bezirk, um 1,1% weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote, ebenfalls auf Basis der Märzdaten, lag bei 5,8%. (+0,3%)

Die Anstrengungen gegen die Langzeitarbeitslosigkeit stehen ganz oben auf der Agenda des AMS. Bundesweit ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Vergleich zum April des Vorjahres um 23,8% gestiegen. Dem AMS in Niederösterreich ist es gelungen, den Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit stärker zu bremsen.

168 Personen sind im Bezirk bereits länger als 12 Monate auf Jobsuche, um 7 mehr als im Vorjahr. „Mit einem Plus von 4,3% liegt das Ergebnis besser als der nö-weite Schnitt von 14,3%, aber natürlich ist jede betroffene Person eine zu viel“, erklärt AMS-Geschäftsstellenleiter Peter Kirchner und ergänzt „Vermittlung und Eigeninitiative vom ersten Tag an sind der zentrale Hebel, um lange Arbeitslosigkeit bestmöglich zu verhindern.“


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