Neben den klassischen Berichts- und Beschlusspunkten standen vor allem die Fusion mit der Raiffeisenbank Stockerau, sowie die feierlichen Ehrungen verdienter Persönlichkeiten im Mittelpunkt des Abends.
Nach der formellen Eröffnung durch Obmann Josef Reinwein und der Feststellung der Beschlussfähigkeit präsentierten Vorstand, Geschäftsleitung und Aufsichtsrat die Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Generalversammlung genehmigte einstimmig den erfreulichen Jahresabschluss 2025 und die vorgeschlagene Gewinnverwendung. Ebenso wurde den verantwortlichen Organen die Entlastung erteilt.
Einen entscheidenden Schritt für die Zukunft stellte der Beschluss zur Fusion mit der Raiffeisenbank Stockerau dar. Die Mitglieder stimmten der Verschmelzung einstimmig zu. Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, die regionale Stärke weiter auszubauen, Synergien zu nutzen und langfristig ein leistungsfähiges, modernes Bankangebot sicherzustellen. Die neue Organisation wird unter dem Namen Raiffeisenbank Stockerau-Hollabrunn firmieren.
Im Zuge dieser strukturellen Neuausrichtung wurden auch die Vertreter für die zukünftigen Gremien nominiert und gewählt. Damit bleibt die starke regionale Verankerung auch in der neuen Bankstruktur gewährleistet.
Ein besonderer Höhepunkt der Generalversammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie verdienter Funktionärinnen und Funktionäre. Sie bildeten den emotionalen Abschluss eines Abends, der von Rückblick, Dank und Anerkennung geprägt war. Zahlreiche Persönlichkeiten wurden für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet – darunter Mitarbeiter mit 15- und 35-jährigen Dienstjubiläen ebenso wie Funktionäre, die über viele Jahre Verantwortung getragen haben.
Besonders im Fokus stand dabei die Würdigung von Aufsichtsratsvorsitzendem LAbg. Bgm. Richard Hogl, der mit dem Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet wurde.
Richard Hogl prägte die Entwicklung der Raiffeisenbank Hollabrunn über Jahrzehnte hinweg maßgeblich. Bereits von 1996 bis 2002 war er Mitglied des Vorstandes, anschließend übernahm er die Funktion des Obmann-Stellvertreters. Seit dem Jahr 2006 stand er schließlich als Vorsitzender an der Spitze des Aufsichtsrates.
In dieser langjährigen Führungsrolle begleitete er wesentliche strategische Entscheidungen und Entwicklungen der Bank und leistete einen entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen Positionierung der Raiffeisenbank in der Region. Sein Engagement war stets von Verantwortungsbewusstsein, regionaler Verbundenheit und einem klaren Blick für die Zukunft geprägt. Die Verleihung des Ehrenzeichens in Gold stellt daher die höchste Form der Anerkennung für diese außergewöhnliche Lebensleistung im Dienst der Genossenschaft dar.
Darüber hinaus wurden zahlreiche weitere Funktionäre ausgezeichnet, die im Zuge der Fusion aus ihren Funktionen ausscheiden. Viele von ihnen waren über Jahrzehnte hinweg im Vorstand oder Aufsichtsrat tätig und haben die positive Entwicklung der Bank wesentlich mitgestaltet. Ihre Leistungen wurden im Rahmen persönlicher Laudationes gewürdigt und mit großem Applaus seitens der Anwesenden bedankt.
Mit den Ehrungen, den Grußworten von Vorstandsdirektorin Dr. Claudia Süßenbacher und einem gemeinsamen Ausklang endete die Generalversammlung, die eindrucksvoll die Stärke der genossenschaftlichen Idee und die enge Verbundenheit mit der Region unterstrich. Gleichzeitig markiert die beschlossene Fusion einen bedeutenden Neubeginn, der auf dem starken Fundament jahrzehntelanger erfolgreicher Arbeit aufbaut.
Am 21.05.2026 wurde auch in der Generalversammlung der Raiffeisenbank Stockerau die Fusion einstimmig beschlossen. Durch den Zusammenschluss der beiden erfolgreichen Institute wird eine Bank mit einer Bilanzsumme von rund 1,2 Milliarden, rund 35.000 Kunden und rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstehen. Die technische Zusammenführung ist im September 2026 geplant.
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Im Bild v.l.n.r.: Dir. Mag. Ursula Paul, Mag. Corinna Forstner, Dir. Mag. Walter Pamperl, Silvia Hartl-Berger, Robert Schuster, Erwin Bernreiter, Bgm. Josef Reinwein, Dir. Johann Schreiber, Johann Albrecht, Vorstandsdirektorin Mag. Dr. Claudia Süssenbacher (RLB NÖ-Wien), Gerald Gerstorfer, LAbg. Bgm. Richard Hogl, Reinhard Rohringer, Maria Wittmann, Erich Schörg, Ernst Kirchner, Margit Zöhrer, Melanie Grüner, Claudia Mitterhauser, Martin Elsensohn, Ing. Hermann Fischer
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