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Aktuelles

Zeitkunstfestival in Schrattenthal!

Schrattenthal feiert die Rückkehr seines Festivals

Auch heuer wurde der historische Schüttkasten von Schloss Schrattenthal wieder zur Bühne für zeitgenössische Kunst: Vom 7. bis 9. August 2026 fand hier das ZEITKUNSTFESTIVAL statt – mit Kunst, Musik, Literatur, Performance und Diskurs in der kleinsten Weinstadt Österreichs.

Unter dem Motto „ALL THAT FREUD!“ widmete sich das von Michael KOS kuratierte Festival in diesem Jahr dem Wiener Begründer der Psychoanalyse: Sigmund Freud, dessen Gedankenwelt Kunst und Populärkultur bis heute prägt. Drei Tage lang erwartete die Besucherinnen und Besucher ein dichtes Programm – Lesungen von Katharina Adler, Tom Saller und Steve Ayan, eine szenische Lesung der berühmten „Brautbriefe“ von Sigmund und Martha Freud mit Sophie Aujesky und Mercedes Echerer, Konzerte zwischen Jazz, Klezmer und Brit-Pop sowie die Performance „Jahrmarkt der Vernunft“ mit Puppenspiel und Zauberkunst. Im Diskurs-Café sprachen Gäste wie Monika Pessler, Direktorin des Sigmund Freud Museums Wien, und Kulturtheoretiker Klaus Theweleit über Freud, Therapie und Popmusik.
Seitens der Födergeber überbrachten Bürgermeister Stefan SCHMID für die Stadtgemeinde Schrattenthal, und in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner Landtagsabgeordneter Bgm. ÖkR Richard HOGL für das Bundesland Niederösterreich Grußbotschaften.
Über das Festivalwochenende hinaus lädt die Ausstellung „ECHOKAMMER FREUD“ noch bis 30. August in den Schüttkasten: Zehn renommierte österreichische Künstlerinnen und Künstler – darunter Julie Hayward, Gudrun Kampl, Franziska Maderthaner und Stefan Zsaitsits – zeigen auf zwei Etagen Arbeiten, in denen zentrale Ideen der Psychoanalyse widerhallen. Geöffnet war von Donnerstag bis Sonntag, 16–20 Uhr, mit Führungen jeweils sonntags um 17 Uhr.
Die Veranstalter freuten sich, viele kunst- und kulturinteressierte Gäste bereits zum wiederholten Mal beim ZEITKUNSTFESTIVAL auf Schloss Schrattenthal willkommen zu heißen!



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Im Bild v.l.n.r.: Stefan Schmid, Michael Kos, Andreas Schubert, Richard Hogl Foto: Franz Enzmann