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Auf alle Eventualitäten vorbereitet!

Rotes Kreuz probte mit Feuerwehr

Bei einer gemeinsamen Übung probten die Feuerwehr Untermarkersdorf und das Rote Kreuz Haugsdorf sowie Hollabrunn gemeinsam den Ernstfall.

Die Übung konnte nicht realitätsnaher sein. Notfallsanitäter und Feuerwehrmitglied Dominik Widl hatte – wie bereits in den Vorjahren – wieder viel Zeit für die Planung und Abhaltung investiert. Vom Zeughaus Untermarkersdorf ausgehend rückten sowohl Feuerwehr als auch Rotes Kreuz zu den vermeintlichen Unfallstellen aus.
Bei vier Szenarien probte die örtliche Feuerwehr mit den Rot Kreuz-Dienststellen Hollabrunn und Haugsdorf die gemeinsamen Abläufe. Ziel war es, die organisationsübergreifende Kommunikation und Interaktion zu optimieren, um im Fall der Fälle so rasch wie möglich und richtig handeln zu können. Die Szenarien deckten viele Unfallgegebenheiten, wie sie im Real Fall auftreten könnten, ab. Eine davon betraf wohl eine Unwettersituation, bei der ein Baum auf ein besetztes Auto gefallen ist. Die Rettungsorganisationen mussten gut abgestimmt miteinander arbeiten, um die eingeklemmte Person aus dem Wrack zu befreien und medizinisch zu versorgen. Auch bei den anderen Szenarien war die Zusammenarbeit der Feuerwehr und des Roten Kreuzes unerlässlich. Eine verletzte Person musste von einem Hochstand versorgt und abtransportiert werden, eine weitere Station stellte einen Suizidversuch durch Erhängen dar, wobei die Person befreit und anschließend reanimiert wurde. Bei einem Schadstoffeinsatz wurden die Atemschutzträger zur Bergung des Patienten aus einem Keller benötigt, bevor dieser weiter behandelt werden konnte.
Die Verantwortlichen beider Einsatzorganisationen bedankten sich beim Organisator sowie bei den teilnehmenden Mitarbeitern und werden auch zukünftig die Zusammenarbeit bei Übungen intensivieren.

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