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Aktuelles

Stabiles Beschäftigungsplus von 2 %!

Trendwende am Arbeitsmarkt

Ein stabiles Beschäftigungsplus von 2,0% sorgt für eine deutliche Entspannung am regionalen Arbeitsmarkt. Im ersten Quartal haben dadurch 850 Menschen wieder einen Job bekommen. Ende März waren beim Hollabrunner Arbeitsmarktservice (AMS) 1.510 Arbeitslose vorgemerkt, um 56 oder 3,6% weniger als vor einem Jahr.

SchulungsteilnehmerInnen mit eingerechnet reduziert sich der Rückgang der Jobsuchenden auf 34 Personen. „Während sich der Turnaround bei den Arbeitslosenzahlen landes- und bundesweit bereits zu Beginn des ersten Quartals vollzogen hat, ist die Trendwende am Arbeitsmarkt jetzt auch im Bezirk Hollabrunn angekommen“, so das Resümee von AMS-Geschäftsstellenleiter Josef Mukstadt zu den aktuellen Zahlen. Die Arbeitskräftenachfrage hat sich mit 191 vakanten Stellen gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. An vorderster Stelle bei den Personalanforderungen stehen das Bau- und Baunebengewerbe sowie der Einzelhandel. Erfreulich ist die Tatsache, dass alle Altersgruppen vom konjunkturellen Rückenwind profitieren. Im Besonderen gilt das für die Generation 50+, die unverändert mehr als ein Drittel aller Arbeitslosen stellt. Ebenfalls auf der Habenseite der Arbeitsmarktbilanz steht der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit. Dennoch sind ein Fünftel aller Arbeitslosen – darunter sind über 50-Jährige und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen überproportional vertreten – länger als ein Jahr auf Jobsuche.
Beschäftigungsaktion 2018
Wenn es mit einem neuen Arbeitsplatz nicht innerhalb der ersten Monate klappt, wird die Arbeitssuche für die Betroffenen sehr rasch zum Stigma. Aus diesem Grund richtet sich der Fokus des AMS auf die Förderung von neuen Dienstverhältnissen für diese Zielgruppe. Im Rahmen der Beschäftigungsinitiative 2018 werden neue Jobs für Arbeitsuchende über 50 gefördert, die ein halbes Jahr beim AMS vorgemerkt waren. Nach einjähriger Dauer der Jobsuche gilt die Förderung ohne Alterslimit. Dienstverhältnisse von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sind ab dem ersten Tag der Arbeitssuche förderbar. „Bei Frauen übernimmt das AMS im ersten Monat die vollen Lohnkosten und für weitere vier Monate zwei Drittel. Bei Männern beträgt der Lohnkostenersatz 40% für vier Monate“, beschreibt Mukstadt das Fördermodell. Mehr als zwei Dutzend Dienstverhältnisse konnten so bereits heuer für ältere oder langzeitarbeitslose Jobsuchende geschaffen werden.