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„Ärger verständlich, Verbesserungen in Arbeit“

LAbg. Hogl zu Nordwest-Bahn

Der Landtagsabgeordneter bleibt aber bei Kritik an grüner Oberflächlichkeit.

„Die Kritik an der grünen Oberflächlichkeit rund um die Forderung nach einem zweigleisigen Ausbau der Nordwest-Bahn sollte kein Kleinreden des Ärgers der Pendlerinnen und Pendler in der Region sein“, hält LAbg. Richard Hogl im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung zur Nordwest-Bahn fest. „Zur Kritik an den Grünen stehe ich. Der Ärger der Pendler ist für mich aber verständlich, weshalb Verbesserungen in Arbeit sind.“

Moderneres Zugmaterial bringt zusätzliche Sitzplätze
Eine der geplanten Verbesserungen ist der Einsatz von neuem Zugmaterial. „Bis spätestens 2021 sollen die 4020-Garnituren durch moderne Wägen ersetzt werden. Das bringt bis zu 100 Plätze mehr pro Zug auf der S3. Bis 2023 wird es auch auf der Linie bis Retz durch den Einsatz von neuen Doppelstockzügen 100 Plätze mehr pro Zug geben. Das bedeutet 300 Plätze mehr pro Stunde in Hauptverkehrszeiten ab diesem Zeitpunkt“, erläutert Hogl. Die Auslieferung der Cityjet-Fahrzeuge erfolgt laufend, weshalb es schon zuvor zu Kapazitätserhöhungen kommen wird.

Mehr Sorgfalt von Grünen verlangt
Ein zweigleisiger Ausbau stellt keine schnelle Lösung dar und muss gut vorbereitet sein. „Bei einem Projekt, das geschätzt 13 Millionen Euro an Steuergeldern pro Kilometer kostet, kann man von den Kollegen der Grünen mehr Sorgfalt verlangen“, so Hogl. „Ein derartiges Projekt gehört zuvor untersucht und geplant. Dazu braucht es Partner wie das BMVIT, den VOR und die ÖBB Infrastruktur AG, welche die Rahmenbedingungen wie Kosten, Nutzen oder den Zeithorizont eines solchen Projekts untersuchen und formulieren. Ein solches Projekt für eine strategische Infrastrukturentwicklung soll ab 2019 auf Basis des NÖ Infrastrukturvertrages durchgeführt werden“, erläutert der Abgeordnete.
Durch die grüne Beteiligung an der Wiener Stadtregierung sollte den Abgeordneten der Grünen NÖ aber auch bekannt sein, dass ein Ausbau und zusätzliche Züge erst durch Infrastruktur-Maßnahmen in Wien Sinn macht. „Sonst würden die Züge gar nicht weiter als bis nach Wien Floridsdorf verkehren können“, so Hogl.

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