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Aktuelles

Entspannung am Arbeitsmarkt!

Deutlicher Rückgang bei der Arbeitslosigkeit

Etwas zeitverzögert im Vergleich zu den umliegenden AMS-Geschäftsstellen ist der deutliche Rückgang bei der Arbeitslosigkeit nun auch im Bezirk Hollabrunn angekommen. Mit 1.193 Arbeitslosen gab es Ende Mai um 174 weniger Vorgemerkte gegenüber dem Vorjahr, das entspricht einem erfreulichen Minus von 12,7%.

Wieder sind es die Männer(-14,6%), die von der guten Wirtschaftslage und der anhaltenden Arbeitskräftenachfrage deutlich besser profitieren können als die Frauen (-10,3%). Rechnet man die Personen dazu, die sich aktuell in AMS-Schulungen befinden, gab es Ende Mai insgesamt 1.552 Vorgemerkte, um 7,2% bzw. 121 Personen weniger gegenüber dem Mai 2017.

Dass von der rückläufigen Arbeitslosigkeit alle Altersgruppen profitieren können, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, freut den Stv. AMS-Geschäftsstellenleiter Peter Kirchner. Mit fast 30% weniger Arbeitslosen fällt der Rückgang bei den Vorgemerkten bis 25 Jahre wieder kräftig aus, immerhin 8,7% beträgt das Minus noch bei den Jobsuchenden der Generation 50+ (470 Vorgemerkte). „Dass damit weiterhin 4 von 10 Arbeitslosen über 50 Jahre alt sind, bleibt bei aller Freude über die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt eine ernüchternde Tatsache“, resümiert Kirchner und hofft, dass die anhaltende Arbeitskräftenachfrage in den nächsten Monaten noch stärker bei den Älteren durchschlägt. Mit betrieblichen Eingliederungsbeihilfen im Rahmen der Beschäftigungsinitiative 2018 will das AMS jedenfalls weiterhin zusätzliche Anreize schaffen.

Arbeitsplatznahe Ausbildung forcieren
Das Fehlen von Fachkräften, 120 der fast 200 offenen gemeldeten Stellen im Bezirk erfordern zumindest einen Lehrabschluss, soll verstärkt durch praxisnahe und arbeitsplatzbezogene Qualifikationen direkt in den Betrieben kompensiert werden und so Personen, die noch über keine Ausbildung verfügen, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess ermöglichen. „Dabei sorgt der Betrieb für die fachspezifische Qualifikation für den zukünftigen Arbeitsplatz, das AMS übernimmt während dieser Ausbildungszeit und einer Praxisphase die Existenzsicherung der Personen“, beschreibt Peter Kirchner das Prinzip dieser Fördermodelle.