>> zurück

Aktuelles

LH Mikl-Leitner eröffnete „Gottfried von Einem Fest“!

„Ein ganz besonderes Fest für eine ganz große Persönlichkeit“

In der Kirche zur Heiligen Katharina in Maissau-Oberdürnbach fand gestern, Samstag, das „Gottfried von Einem Fest“ statt. Unter dem Titel „Melos und Logos“ hatten dazu die internationale Gottfried von Einem Gesellschaft (Wien/Berlin) in Kooperation mit dem Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Gesellschaft der Freunde der ÖAW (Wien) eingeladen. Eröffnet wurde das „Gottfried von Einem Fest“, das heuer ganz im Zeichen des 100. Geburtstages des Komponisten stand, durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Dieses Fest sei „ein ganz besonderes Fest in einem besonderen Rahmen für eine ganz große Persönlichkeit“, sagte die Landeshauptfrau im Zuge der Eröffnung. Gottfried von Einem sei ein „Künstler von Weltformat“, der „unvergesslich bleiben“ werde. Der Komponist sei „aufs Engste mit Niederösterreich verbunden“ gewesen, so Mikl-Leitner. Das „Gottfried von Einem Fest“ stehe zum einen für das Wirken des großen Komponisten und zum anderen „für den hohen Stellenwert von Kunst und Kultur in Niederösterreich“, betonte sie.

Weiters sprachen im Zuge der Eröffnung die Präsidentin der Gottfried von Einem-Gesellschaft, Maria Rauch-Kallat, und der Maissauer Bürgermeister Josef Klepp. Clemens Hellsberg, langjähriger Vorstand der Wiener Philharmoniker, informierte über das Thema „Gottfried von Einem und die Wiener Philharmoniker“. Neben musikalischen Klängen von Robert Lehrbaumer am Klavier, Laszlo Szabo (Gitarre), Alexander Kaimbacher (Tenor) und Theresia Anna Kaiser (Sopran) las Lotte Ingrisch, die Gattin von Gottfried von Einem, die Texte „Mich hetzen Klänge“ und „Die ganze Welt ist Spaß“.

Der weltweit anerkannte österreichische Komponist Gottfried von Einem verbrachte seinen Lebensabend in Oberdürnbach bei Maissau. Nach seinem Tod 1996 wurde die Stätte seines Schaffens von seiner Frau Lotte Ingrisch der Stadtgemeinde Maissau geschenkt. Seit 1998 ist sie als Gottfried von Einem-Gedenkstätte für die Öffentlichkeit zugänglich. Seit dem Jahr 1999 gedenken die Gottfried von Einem-Tage jährlich an seiner letzten Wirkungsstätte des Komponisten.

>> Bild vergrößern

Im Bild v.l.n.r.: Bundesminister a. D. Caspar Einem (Sohn von Gottfried von Einem), Lotte Ingrisch (Gattin von Gottfried von Einem), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und die Präsidentin der Gottfried von Einem-Gesellschaft, Bundesministerin a. D. Maria Rauch-Kallat. Foto: © H. Gschwindl