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Zeichen für mehr Transparenz auf Speiseplänen!

„Gut zu wissen“

Immer mehr Menschen wollen wissen woher ihr Essen am Teller stammt. Deshalb stellt die Bezirksbauernkammer Hollabrunn die diesjährige „Woche der Landwirtschaft“ unter das Motto „Unser Essen: Gut zu wissen, wo´s herkommt“. Gemeinsam mit der Großküche im Landesklinikum Hollabrunn wurden die Vorteile regionaler Herkunft von Lebensmitteln aufgezeigt und so manche Herausforderung beim Einkauf thematisiert.

Täglich werden über 50 Prozent aller Mahlzeiten nicht zu Hause verspeist, sondern in öffentlichen und privaten Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen sowie der Gastronomie. Meist wissen die Kunden allerdings nicht, woher ihr Essen am Teller stammt. Hier wird Abhilfe geschaffen. Mit der Initiative „Gut zu wissen“ können Kantinenbetreiber aber auch Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und Uni-Mensen ein Zeichen für heimische Lebensmittel und deren Produzenten setzen. Das gemeinsame Kommunikationsdach „Gut zu wissen“ macht die Herkunft von Fleisch und Eiern für den Konsumenten klar ersichtlich. Die Auslobung kann auf der Anschlagtafel genauso erfolgen wie auf dem Speiseplan.
Dazu der Obmann der Bezirksbauernkammer Hollabrunn Friedrich Schechtner: „Mit der transparenten Kennzeichnung der Herkunft gewinnen alle Beteiligten. Der Konsument gewinnt, weil er weiß, dass Lebensmittel aus Österreich den höchsten und kritisch geprüften Standards unterliegen. Die Großküche profitiert, weil sie sich klar bei ihren Gästen positionieren kann. Aber auch für die Region ist es ein Gewinn, da sich durch die transparente Herkunftskennzeichnung automatisch auch die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln erhöht. Das hat für die Region mehr Wertschöpfung und Identitätsstiftung zur Folge. Damit wird die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Regionen angekurbelt und durch die kurzen Transportwege wird auch noch unsere Umwelt geschont. Zusätzlich ist der Bezug von qualitäts- und herkunftsgesicherten Produkten aus den Regionen die kräftigste Form von Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern.“
Der kaufmännische Direktor des Landesklinikums Hollabrunn Dipl. KH-BW Andreas Mikl betont: „Die oberste Grundvoraussetzung ist für uns - sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - gesunde, ausgewogene Kost mit Lebensmitteln aus der Region zuzubereiten. Dieser Herausforderung stellen wir uns täglich und versuchen dabei auch, die uns zur Verfügung stehenden finanziellen und personellen Ressourcen einzuhalten.“
Michael Kührer, Küchenleiter des Landesklinikums Hollabrunn: „Die Regionalität der verwendeten Lebensmittel liegt mir sehr am Herzen, da ich von der Qualität der heimischen Produkte überzeugt bin. Sowohl beruflich als auch privat bin ich mit der Region stark verwurzelt, denn hier lebe ich mit meiner Familie und überdies ist mein Arbeitsort in der Nähe meines Wohnortes. Als Küchenleiter achte ich besonders darauf, den Speiseplan so zu gestalten, dass bei der Zubereitung der Mahlzeiten möglichst weitgehend regionale und saisonale Lebensmittel verwendet werden.“

Auch LAbg. Bgm. Richard Hogl und Bezirksbäuerin Elisabeth Lust-Sauberer strichen in Ihren Statements die Bedeutung und den Mehrwert der heimischen Produktion hervor und standen für Rückfragen zur Verfügung.
Ab jetzt können sich auch private Großküchen der Initiative „Gut zu wissen“ verschreiben, um ihren Gästen das sprichwörtliche Tüpfchen auf dem i zu bieten und um vom Imagegewinn bei ihren Kunden zu profitieren.

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Im Bild: Ein Plädoyer für bewusste Ernährung, regionale Lebensmittel und mehr Transparenz auf der Speisekarte (v.l.): Michael Kührer, Friedrich Schechtner, Andreas Mikl, Elisabeth Lust-Sauberer, Richard Hogl