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Aktuelles

Hogl sprach zur Änderung des Jagdgesetzes!

NÖ Landtag

Landtagsabgeordneter Bgm. Richard HOGL sprach bei der Landtagssitzung am Donnerstag, den 28. Juni 2018 zur Novelle des NÖ. Jagdgesetzes, wobei neben einigen verwaltungstechnischen Änderungen die bedeutendste Änderung das Auslaufen der Umfriedeten Eigenjagd (Jagdgatter) ab dem Jahre 2029 im Mittelpunkt stand.

Vorangegangen ist dieser Novelle, insbesondere dem Auslaufen der Jagdgatter eine lange und intensive Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern, wobei letztendlich zwischen dem für die Jagd zuständigen LH-Stellvertreter Dr. Stephan PERNKOPF und dem für Tierschutz zuständigen Landesrat Gottfried WALDHÄUSL und auch der Sozialdemokratischen Partei ein breiter Konsens erreicht werden konnte, der auch vom Großteil aller Betroffenen als akzeptabler Kompromiss gesehen wird. Die Einigung beruht auch auf der Expertise von Univ.- Prof. Dr. Klaus HACKLÄNDER von der Universität für Bodenkultur
Im Wesentlichen bedeutet das Ende der Jagdgatter dass diese bis 2029 entweder aufgelöst oder in eine Nachnutzungsform übergeführt werden müssen. Eine zeitgemäße Nachnutzung bedeutet die Überführung in ein „Wildgehege“ (vgl. Lainzer Tiergarten in Wien), welches der Wildhege, der Erholung, Schulung und Forschung dient. Im Wildgehege ist die Treibjagd mit Hunden verboten, das Aussetzen von Schalenwild ist nur zur Blutauffrischung erlaubt, Fütterung ist nur in Notzeiten erlaubt – der Wildbestand ist in Art und Menge der natürlichen Tragfähigkeit der Natur anzupassen. Ebenso werden die Schusszeiten in derartigen Gehegen an die allgemeine Jagdregelung angepasst. Bereits ab 2023 kann man bestehende Jagdgatter in Wildgehege umwandeln.
„Was lange währt wird endlich gut“ war das Resümee, welches Hogl zog und anschließend wurde die Novelle mit breiter Zustimmung beschlossen.

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