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„Brücke“ feierte 10-jähriges Jubiläum!

Hollabrunn

Unter dem Motto „Kinder! Wie die Zeit vergeht!“ feierte man am Freitag, den 28. September 2018 im NÖ Sozialpädagogisches Betreuungszentrum Hollabrunn das 10jährige Bestehen der „Brücke Hollabrunn“.

Das Sozialpädagogische Betreuungszentrum Hollabrunn hat im September 2008 die Brücke Hollabrunn als erstes Kriseninterventionszentrum des Landes NÖ in Betrieb genommen. Kinder und Jugendliche aus allen vier Bezirken des Weinviertels sowie aus Teilen des Bezirks Tulln werden hier in psychosozialen Krisensituationen aufgenommen, versorgt und sozialpädagogisch betreut. Die Aufnahme ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr möglich, es stehen acht Krisenplätze zur Verfügung. Die Aufnahme der Kinder und Jugendlichen im Pflichtschulalter erfolgt über Auftrag der behördlichen Kinder- und Jugendhilfe der Bezirkshauptmannschaften.
Im Rahmen des Aufenthalts der Kinder und Jugendlichen in der Brücke Hollabrunn, der zwischen einem Tag und drei Monaten dauern kann, wird im multiprofessionellen Team eine soziale und psychologische Diagnostik durchgeführt und es werden mit den Kindern und Jugendlichen unter Einbeziehen der Angehörigen und der Fachkräfte der Behörden Empfehlungen für die weitere Betreuung und Unterstützung erarbeitet.
In den 10 Jahren ihres Bestehens wurden bereits 450 Kinder und Jugendliche in der Brücke Hollabrunn betreut. Mehr als 50 % der betreuten Kinder und Jugendlichen konnten in ihre Familie zurückkehren. Bei den anderen Kindern und Jugendlichen war eine - zumindest vorübergehende - weitere Fremdunterbringung in einer Wohngemeinschaft notwendig.
Direktorin Mag. Eva KREINER begrüßte die vielen Gäste und Ehrengäste und bedankte sich im Besonderen beim Team rund um Bereichsleiterin Gabriele HASCHKA.
Anschließend wurden in zahlreichen Interviewrunden, moderiert von ORF-Niederösterreich Moderatorin Jennifer FRANK mit diversen Mitarbeitern, Partnern, Sponsoren und auch Betroffenen die wertvolle Arbeit der Brücke in der Praxis auf. Die NÖ. Landesrätin für Gesundheit und Soziales Ulrike KÖNIGSBERGER-LUDWIG lobte in ihren Interviewbeiträgen die Arbeit der Einrichtung.
In seiner Festansprache dankte in Vertretung von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner Landtagsabgeordneter Bgm. Richard HOGL dem Team für ihren Einsatz, beleuchtete die Notwendigkeit in Krisen gezielt einzugreifen und über die „Brücke“ zu den Betroffenen zu kommen bzw. diese darüber aus ihrer Krisensituation herauszuführen und wünschte für die Zukunft alles erdenklich Gute.
Es gab auch musikalische Beträge und mit der NÖ. Landeshymne wurde der Festakt beendet.

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Im Bild – vorne - v.l.n.r.: Karl-Heinz Jirsa, Elke Stifter, Manfred Breindl, Andreas Strobl, Ulrike Königsberger-Ludwig, Gabriele Haschka, Eva Kreiner, Richard Hogl, Elisabeth Schüttengruber-Holly, Meinrad Winge, Marianne Lembacher, Otto Huber