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Aktuelles

Positiver Trend am Arbeitsmarkt hält an!

In nahezu allen Altersgruppen

Starke Rückgänge der Arbeitslosigkeit in nahezu allen Altersgruppen und ein konstant hohes Beschäftigungswachstum zeigen ein sehr erfreuliches Bild des regionalen Arbeitsmarktes. Ende September waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Hollabrunn 1.155 Personen auf Arbeitsuche, um 153 oder 11,7% weniger als vor einem Jahr.

Unverändert profitieren Männer (589 Arbeitslose/ minus 16,3% gegenüber dem Vorjahr) stärker vom Jobwachstum als Frauen (566 Arbeitslose/ minus 6,3%). Die Jugendarbeitslosigkeit geht etwas stärker zurück (minus 9,5%) als die Betroffenheit der Erwerbsgeneration 50 Plus (minus 8,6%). Die Arbeitskräftenachfrage liegt mit 178 freien Stellen auf ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr. Den größten Bedarf an Arbeitskräften gibt es im Baugewerbe, Handel und Gastgewerbe sowie in Gesundheits- und Pflegeberufen. Der Fachkräftemangel macht sich in diesen Bereichen immer deutlicher bemerkbar. „Der Arbeitsmarkt hat sich von einem Angebots- hin zu einem Nachfragemarkt gewandelt“, so das Resümee von AMS-Geschäftsstellenleiter Josef Mukstadt über die Entwicklung der letzten Monate. Mit Ausbildungen und arbeitsplatznahen Qualifizierungen unterstützt das AMS Firmen bei der Abdeckung des Personalbedarfes und hilft jobsuchenden Menschen dabei, wieder nachhaltig am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. „Wir nutzen die gute Konjunktur dazu, um auch jenen Menschen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, denen das bisher noch nicht gelungen ist“, so das Credo von AMS-Chef Mukstadt.

Arbeitslosenquote um 0,9 Prozentpunkte gesunken
Beschäftigungswachstum und Rückgang der Arbeitslosigkeit sorgen dafür, dass die Arbeitslosenquote als Verhältniszahl zwischen Erwerbstätigen und Arbeitsuchenden deutlich zurückgeht. Im August betrug die Arbeitslosenquote für den Bezirk Hollabrunn 5,8%. Vor einem Jahr lag sie noch bei 6,7%. Nicht nur im Jahresabstand sondern auch im Vergleich mit Niederösterreich – im Bundesland errechnete sich die Arbeitslosenquote zuletzt mit 7,1% - macht sich die positive Entwicklung im Bezirk deutlich bemerkbar. Dabei ist eine unterschiedliche Entwicklung nach dem Geschlecht zu bemerken. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote von Frauen und Männern noch gleich bei 6,7%. Die aktuell für den August verfügbaren Arbeitslosenquoten (Frauen 6,1%, Männer 5,6%) belegen, dass vom Konjunkturaufschwung im letzten Jahr Männer deutlich mehr profitieren konnten als Frauen.