>> zurück

Aktuelles

Senioren fordern Gerechtigkeit!

Wer zahlt, hat auch ein Recht zur Mitbestimmung

Mit dem Familienpaket und der Pensionserhöhung zeigen sich Niederösterreichs Senioren zufrieden. Durch beide Erhöhungen profitieren Familien mit Kindern und Bezieher kleinerer Pensionen.

Bei der Besetzung der Sozialversicherungsträger kämpfen sie aber gegen die ungerechte Aufteilung der Gremien. „Wir Seniorinnen und Senioren zahlen mehr als ein Drittel aller Beiträge ein. In den Gremien sind aber nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer vertreten. Wir zahlen sogar den größten Anteil ein“, fordert Bezirksobfrau Marianne Lembacher vom NÖ Seniorenbund Hollabrunn die entsprechende Berücksichtigung der älteren Generation. Die Beiträge werden in den kommenden Jahren immer größer, weil die Bevölkerung älter und die Zeit des Ruhestandes länger wird.

Die Seniorenvertreter untermauern ihre Forderung mit Zahlen und Fakten:
„Wer ein Drittel aller Beiträge mitzahlt, hat auch das Recht mitzubestimmen. Wir stellen mit 2,4 Millionen Beitragszahlern fast ein Drittel aller Beitragszahler, Tendenz steigend. Wir leisten mit 5,1 Prozent sogar einen wesentlichen höheren Beitrag zum Budget der Krankenversicherung als Arbeitnehmer (3,87 Prozent) und Arbeitgeber (3,78 Prozent). Wir zahlen 30 % der gesamten Beiträge der Krankenversicherung, insgesamt rund 4,1 Milliarden Euro.“

>> Bild vergrößern

Im Bild v.l.n.r.: Leopold Semmelmayer, Marianne Lembacher und Helmut Wunderl