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Aktuelles

Starke Frauen in der Wirtschaft!

Österreichs Wirtschaft wird weiblicher

Österreichs Wirtschaft wird immer weiblicher – und Niederösterreich hat daran einen großen Anteil. „Die mehr als 41.000 niederösterreichischen Unternehmerinnen sind eine treibende Kraft, leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die heimische Wirtschaft und verdienen unsere volle Unterstützung“, so Waltraud Rigler, Landesvorsitzende des größten Unternehmerinnennetzwerks in Niederösterreich. Rigler weiß, dass unsere Unternehmerinnen top ausgebildet sind und fest im Erwerbsleben stehen.

Auch WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl ist sich des hohen Stellenwerts weiblicher Führungskräfte, die auch in vormals von Männern geprägten Gebieten Einzug finden, bewusst: „Als Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich freue ich mich über den hohen Frauenanteil in der Wirtschaft. Es ist wichtig, dass sich unsere Unternehmerinnen verstärkt in unserer Organisation und den Fachgruppen einbringen, weil wir von ihren Erfahrungen und ihrem Wissen profitieren. So haben wir zum Beispiel in der männerdominierten Sparte Transport und Verkehr seit kurzem mit Frau Beate Färber-Venz eine Obfrau an der Spitze.“

Knapp 51 % der Unternehmen sind in weiblicher Hand, im Bezirk Hollabrunn liegt der Frauenanteil bei 50,4 %. Im Vorjahr verzeichneten wir 4.500 Neugründungen von Frauen und die Tendenz der Betriebe, die von Frauen geführt werden, steigt! Warum sich Frauen selbständig machen, liegt auf der Hand: „Eine gute Geschäftsidee und den Willen, etwas bewirken zu wollen, treiben Unternehmerinnen zur Gründung an. Den Spagat zwischen Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor herausfordernd“, so Waltraud Rigler.

Bezirksvertreterin Bettina Heinzl von Frau in der Wirtschaft Hollabrunn hat eine gute Nachricht: „Frauen haben in vielen Bereichen die Nase vorn und etablieren sich immer mehr als Chefinnen! Gerade Niederösterreichs Unternehmerinnen, aber auch die Mitunternehmerinnen, die viel zu oft nicht im Rampenlicht stehen, tragen maßgeblich zum Erfolg des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich bei.“

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Foto: Margarete Jarmer