250 Interessierte bei Infoveranstaltung! Energiegemeinschaft Hollabrunn 250 Interessierte fanden sich zur dritten Informationsveranstaltung der Energiegemeinschaft in der Hollabrunner HTL ein. Noch während der Begrüßung durch Vorstand Fritz Strobl, der durch den Abend führte, wurden zusätzliche Stühle aufgestellt. |
Vorstand Josef Keck gab eingangs einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Energiegemeinschaft im vergangenen Jahr. Anhand von Zahlen und Grafiken stellte er die rasante Entwicklung der Energiegemeinschaft in den letzten beiden Jahren dar und zeigte auf, wie sich das rasche Wachstum auf die Stromumsätze ausgewirkt hat. Weitere Grafiken verdeutlichten den Beitrag des Windrades am Langen Berg zur Abdeckung des lokalen Stromverbrauchs vor allem nachts und in den sonnenarmen Monaten.
In seinen Begrüßungsworten dankte auch Bürgermeister Alfred Babinsky Fritz Strobl und Josef Keck für ihr ehrenamtliches Engagement und lobte die beachtlichen Erfolge der Energiegemeinschaft in der erst kurzen Zeit ihres Bestehens. Er umriss auch den Kooperationsvertrag mit der oekostrom AG, der erst im Dezember vom Gemeinderat beschlossen worden war und die Basis für das Einbinden des Windrades in die EG bildet.
Fritz Strobl dankte der oekostrom AG dafür und ergänzte, dass es nicht selbstverständlich sei, dass eine Betreibergesellschaft Teile der Erträge eines Kraftwerks direkt einer Energiegemeinschaft zur Verfügung stellt.
Für jene Besucher:innen, die noch keine Mitglieder der Energiegemeinschaft sind, erklärte Josef Keck anschaulich, wie der Beitritt funktioniert. Anhand zweier Rechenbeispiele zeigte er konkret auf, wie sich die Ersparnisse bei den Stromkosten zusammensetzen. Das Interesse war groß – viele Zuhörer:innen fotografierten die präsentierten Folien während des Vortrages.
Vertreter der oekostrom AG, die das Windrad am Langen Berg betreibt, berichteten über das Zusammenspiel mit der Energiegemeinschaft in den vergangenen Monaten und gaben einen Ausblick auf künftige Entwicklungen. Dabei skizzierten sie auch ihre Vision für das Gesamtprojekt „Energie am Langen Berg“.
Abschließend wagte auch Obmann Fritz Strobl einen Blick in die Zukunft: Der Strombedarf wird sich in den kommenden Jahren stark erhöhen, worauf auch die Energiegemeinschaft reagieren will: Als mögliche kurzfristige Projekte nannte er insbesondere Speicherlösungen innerhalb der Energiegemeinschaft in verschiedenen Umsetzungsvarianten. Die Einbeziehung der Mitglieder zu diesem Thema ist geplant.
Nach dem offiziellen Teil nutzten viele Besucher:innen die Gelegenheit, Fragen zu stellen; einige schlossen ihre Mitgliedschaft noch direkt vor Ort ab. Für einen gemütlichen Ausklang sorgten Karl Riepl und sein Team, die bei Würsteln und Getränken Raum für weitere Gespräche in kleiner Runde boten.
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