Drei Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude, konnten dieses jedoch selbstständig verlassen. Sie wurden vom Roten Kreuz erstversorgt und anschließend zur Kontrolle in das Landesklinikum Hollabrunn gebracht.
„Wir waren im Arbeitseinsatz für unser Feuerwehrfest, dadurch konnten wir besonders rasch ausrücken“, so Einsatzleiter Alexander Deibler.
Unmittelbar nach dem Eintreffen der Feuerwehr Radlbrunn wurde mit der Brandbekämpfung begonnen. Beim Eintreffen der weiteren Feuerwehren wurde der bereits eingesetzte Atemschutztrupp bei den Löscharbeiten unterstützt. Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte bereits nach kurzer Zeit „Brand aus“ gegeben werden.
Im Anschluss wurden durch weitere Atemschutztrupps Nachlöscharbeiten durchgeführt und vorhandene Glutnester abgelöscht. Aufgrund der starken Verrauchung wurden zwei Druckbelüfter in Stellung gebracht, um das Gebäude rauchfrei zu machen.
Wegen der hohen Außentemperaturen und der körperlich belastenden Arbeiten unter Atemschutz wurde zusätzlich ein weiterer Atemschutztrupp der Feuerwehr Großmeiseldorf nachgefordert. Insgesamt standen sieben Atemschutztrupps im Einsatz.
Auch zwei Feuerwehrmitglieder mussten während des Einsatzes vom Roten Kreuz versorgt werden. Grund dafür waren Kreislaufprobleme beziehungsweise der Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Radlbrunn, Ziersdorf, Rohrbach und Großmeiseldorf, zwei Rettungsfahrzeuge des Roten Kreuzes sowie die Polizei.
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