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Landtag beschließt Landesausstellung in Retz!

LAbg. Hogl sprach zum Thema: „Vom Meeresgrund zum Rebenland. Weinviertel. Erlebnisviertel.“

Der Niederösterreichische Landtag hat in seiner Sitzung vom Mittwoch, den 1. Juli 2026 mit Stimmen von ÖVP, FPÖ, SPÖ und Grünen beschlossen, dass die Landesausstellung 2030 in Retz als Hauptstandort und somit speziell im Bezirk Hollabrunn, bzw. im Weinviertel im weiteren Sine als Region stattfindet. Nur die NEOS stimmten gegen die Landesausstellung in Retz bzw. im Raum Hollabrunn.

Der Arbeitstitel lautet „Vom Meeresgrund zum Rebenland. Weinviertel. Erlebnisviertel.“
Der aus diesem Meeresgrund entstandene Boden hat über Generationen die Region geprägt, die Landschaft geformt, die Landwirtschaft möglich gemacht, den Weinbau stark gemacht und die Kellergassen entstehen lassen. Er hat damit unsere Kultur, unsere Wirtschaft und damit unsere Identität geprägt.
„Das Weinviertel ist weit mehr, als eine schöne Landschaft. Mit der Landesausstellung 2030 bekommt diese Region nun eine große Chance – nicht nur für die Stadtgemeinde Retz, sondern für den Bezirk Hollabrunn und das gesamte Weinviertel“, so der Mandatar im O-Ton.
Mit diesem starken Regionalentwicklungskonzept „Landesausstellung 2030“ sollen Gemeinden, Betriebe, Vereine, Kulturinitiativen, Schulen, Museen, Gastronomie, Landwirtschaft und Weinbau verbunden werden und der Tourismus gestärkt, weil mehr Menschen in die Region gebracht werden.
Die Region wird zeigen, dass sie viel kann, dass es starke Gemeinden und engagierte Menschen gibt, die zeigen, was hinter Landwirtschaft, Geschichte, Kultur und Weinbau für eine enorme Qualität steckt.
Es werden insgesamt 24 Millionen Euro investiert, wobei Gebäude saniert werden, die Infrastruktur verbessert, und bessere Voraussetzungen für Gäste, für Betriebe, für Kultur und für Tourismus geschaffen werden.
Mit der Tatsache, dass mehr Menschen im Zeitraum der Landesausstellung in die Region kommen, sorgt dafür, dass sie die Region besser kennen lernen, Lust auf die Produkte und Angebote bekommen, und zum längeren Verweilen eingeladen werden.
„Wenn alle etwas einbringen und gemeinsam in eine Richtung arbeiten, dann bleibt auch nach 2030 etwas davon“, appellierte Richard Hogl an die Mandatarinnen und Mandatare, der Landesausstellung 2030 in Retz zuzustimmen, die auch durch die nahe Lage von Znaim eine grenzüberschreitende Bedeutung hat.
„Mit der Landesausstellung säen wir heute etwas aus, das in den nächsten Jahren wachsen soll“, waren die abschließenden Worte von LAbg. Hogl.


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